Die Sonnenstube Spanien

Die Landwirtschaft ist eine der wesentlichen Stützen der spanischen Wirtschaft. Rund 60% der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt und etwa 10% der Erwerbstätigen (1963 noch 36%) sind in der Landwirtschaft beschäftigt.

16 Grad Durchschnittstemperatur, auch im Winter kaum kälter als 10 Grad dazu viel Niederschlag in den kälteren Monaten - ideale Bedingungen für einen ganzjährigen Obstanbau. Dieses milde mediterrane Klima nutzt Spanien aus, um innerhalb Europas der größte Erzeuger für Obst, Gemüse und Weizen zu sein. Selbst in den Wintermonaten sind die Temperaturen noch hoch genug, um die Anbaugrenze von 10 Grad nicht zu unterschreiten.

Im Winter fällt soviel Regen, dass dieser gespeichert werden kann. Dazu hat Spanien ein gut ausgeprägtes System von Stauseen und Bewässerungskanälen angelegt; in kleineren Bauern-höfen wird der Boden häufig über Brunnen bewässert; im Tal des Ebro gibt es kombinierte Be-wässerungs- und Wasserkraftprojekte zur Gewinnung von Elektrizität; in den Provinzen am Mittelmeer, vor allem in Valencia, gibt es Bewässerungssysteme, welche die Arbeit vieler Genera-tionen widerspiegeln. In den Sommermonaten, in denen der Niederschlag nicht für ein Wachstum reicht, wird die Trockenphase durch den Überhang an gesammeltem Wasser ausgeglichen.

Ohne künstliche Bewässerung gedeihen vorwiegend Getreide und Hülsenfrüchte sowie trok-kenheitsresistente Dauerkulturen wie Weinstöcke, Feigenbäume und Ölbäume. Spanien ist einer der weltweit größten Weinproduzenten.

Im 15. Jahrhundert entdeckte Kolumbus auf der Suche nach dem direkten Weg zu den Gewürzen Indiens die Neue Welt.
Von dort brachte er 1493 den Mais nach Europa. Bereits in den ersten Jahren des 16. Jahrhun-dert wurde Mais in Andalusien, Kastilien und Katalonien kultiviert; um 1520 auch in Portugal, 1523 in Frankreich und kurz darauf auch in Norditalien und auf dem Balkan. Im Jahre 1539 führten die Spaniern mit der Kartoffel eine weitere Nutzpflanze aus Südamerika nach Europa ein.

Im Juni kommt unser Mais aus der spanischen Provinz Andalusien

Andalusien wird im Norden begrenzt von der Sierra Morena, im Osten von den Provinzen Al-bacete und Murcia und dem Mittelmeer, im Süden vom Mittelmeer, Gibraltar und dem Atlantischen Ozean und im Westen von Portugal. Die Hauptstadt ist Sevilla. Der größte Fluss ist der Guadalquivir, der nördlich von Cádiz in den Atlantik mündet. Südlich des Guadalquivirbeckens liegt das Gebirge Sierra Madre, dessen höchster Gipfel der Mulhacén (3 478 Meter) ist. Der Großteil Andalusiens ist fruchtbares Gebiet. Das Klima ist an der Mittelmeerküste subtropisch, an der Atlantikküste gemäßigt. Im Hochland herrschen niedrigere Temperaturen vor, und es kommt durchaus zu Schneefall. In extrem trockenen Perioden kann es zu Schwierigkeiten bei der Versorgung mit Trinkwasser kommen. Das warme Klima in den Tälern und Ebenen ermöglicht den Anbau von Mais, Orangen, Oliven, Zuckerrohr und Weizen.

Noch ein paar Worte zur Küche Spaniens...

Die Küche Spaniens umfasst vom Fleisch bis zum Fisch, vom Reis bis zu den Nudeln, alle Nah-rungsmittel. Darüber hinaus möchten wir noch ein paar Sätze über Spaniens Nationalgericht verlieren: LA PAELLA wie die Spanier sagen, ist einer der Lieblingsgerichte jedes Spaniers. La Paella ist ein Gericht, das man nicht jeden Tag zur Probe bekommt, die Mütter zu Hause oder die Chefköche in den Restaurants bewahren es meist für besondere Tage auf. Jede bessere Bar in Spanien bietet zudem eine reiche Auswahl an Tapas. In Spanien zählt es zu den kleinen Vorspeisen, es enthält Eier, Kartoffeln und manchmal auch Milch die Spanier nennen es Tortilla.